der Frühling ist da … Heuschnupfenzeit…

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der Frühling ist da … Heuschnupfenzeit…

Akupunktur

Die Akupunktur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In Deutschland wird sie vor allem in der Schmerztherapie eingesetzt. Studien zeigen, dass sie gegen Heuschnupfen besser hilft als Scheinakupunktur oder Placebo, und Patienten anschließend mitunter weniger Medikamente brauchen. Auch die Weltgesundheitsorganisation bescheinigt der Akupunktur eine Wirksamkeit gegen Heuschnupfen. Nicht vollständig wissenschaftlich geklärt aber ist, wie sie wirkt. Das ruft Kritiker auf den Plan – zumal in der TCM von schwer fassbaren “Energien” und “Yin und Yang” die Rede ist.
“Grundgedanke der chinesischen Philosophie und Medizin ist die Balance”, erklärt jedoch der Allgemeinmediziner Wolfram Stör, Vorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur, der seit mehr als 30 Jahren mit dem Verfahren behandelt. “Nach traditionellem Verständnis versucht man, die Körperkräfte wieder ins Gleichgewicht zu bringen.” Dafür stimuliert man bestimmte Punkte, die Organen und Körperfunktionen zugeordnet sind.
“Inzwischen weiß man, dass die Nadeln biochemische Reize auslösen. Sie führen dazu, dass im Nervensystem Botenstoffe ausgeschüttet werden. Dies muss noch genauer erforscht werden.
In der Praxis hat sich die Methode bewährt. Drei von vier Pollenallergikern verspüren in meiner Praxis deutliche Verbesserungen, aber etwa ein Viertel spricht nicht auf die Behandlung an. Patienten, denen die Akupunktur im ersten Jahr geholfen hat,empfehle ich, sich in den beiden Folgejahren erneut behandeln zu lassen. Viele hätten danach jahrelang keine Beschwerden mehr. Für die Akupunktur braucht es Zeit, Ruhe – und Geduld. Ein Behandlungszyklus umfasst zehn Sitzungen, eine pro Woche, von mindestens 20 Minuten Dauer. Der Patient sollte während der Behandlung abgeschirmt in einem ruhigen Raum liegen. Nebenwirkungen gibt es kaum, außer eventuell mal einen Bluterguss. Die Kosten, zwischen 50 und 70 Euro pro Sitzung, trägt der Patient meist selbst.

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